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Kammerwahl 2021

Auf der nachfolgenden Seite werden die Kandidatinnen und Kandidaten aus den Wahlkreisen vorgestellt.

(wird fortlaufend aktualisiert)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sie haben konstruktive Ideen? Sie möchten Dinge selbst in die Hand nehmen? Sie sind innovativ und kreativ? Dann engagieren Sie sich für Ihren Berufsstand! Treten Sie als Kandidatin oder Kandidat bei den Wahlen zur Kammerversammlung 2021 an.

Sie sind interessiert an einer Kandidatur? Hier sind weiterführende Informationen für Sie:

Akquiseflyer („Wanted“) mit Informationen über die Kammerversammlung und Daten der Wahlkreisbeauftragten,
Kandidaturinformation („Kandidatur? Na klar!“) mit einer Checkliste und Fristenübersicht sowie
Bewerbererklärung als Dokument zur Anmeldung als Wahlkandidat
Steckbrief für die Kandidatenvorstellung auf unserer Homepage

Sollten Sie sich für eine Kandidatur entscheiden, übersenden Sie bitte die Bewerber-Erklärung im Original an Ihren Wahlkreisbeauftragten. Zusätzlich stimmen Sie sich mit ihm über Ihren Eintrag auf der Liste der Wahlvorschläge ab. Den Steckbrief inklusive Foto senden Sie bitte per E-Mail an die Geschäftsstelle, damit wir Ihre Kandidatur an dieser Stelle veröffentlichen können.
Vielen Dank!

Sollten Sie noch Fragen, Wünsche oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle unter augstein@nulltknds.de oder tobias@nulltknds.de.

Video zur Kammerwahl 2021 – Interview mit Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Tierärztekammer Niedersachsen

 

In diesem Jahr finden wieder die Wahlen zur Kammerversammlung der Tierärztekammer statt. Die Bestimmungen, nach denen sich das gesamte Wahlverfahren richtet – von der Bestimmung des Endes der Wahlzeit durch den Präsidenten bis zur Konstituierung der Kammerversammlung und den Wahlen zum Vorstand, den Ausschüssen und den Kreisstellen – sind im Kammergesetz, der Wahlordnung und in der Kammersatzung enthalten.

Nach der Wahlordnung hat der Präsident das Ende der Wahlzeit auf
Freitag, den 29. Oktober 2021
festgelegt.

Gewählt wird in der Zeit vom
11. bis 29. Oktober 2021
in Form der Briefwahl.

Bis zum 32. Tag vor Ende der Wahlzeit, d. h. bis
Montag, den 27. September 2021
sind die Wahlvorschläge beim Wahlleiter nach einem bestimmten, durch die Wahlordnung vorgegebenen und bei der Kammer zu gegebener Zeit abrufbaren Muster einzureichen.

Der Wahlleiter bildet zusammen mit vier Beisitzern den Wahlausschuss. Dieser ist durch den Kammervorstand bestellt worden. Wahlleiterin ist Frau Friederike Grote, Vorsitzende Richterin am Landgericht Hannover. Ihr Stellvertreter ist Prof. Dr. Dr. habil. Franz-Josef Kaup.

Die Aufgaben des Wahlausschusses sind:
1. Entscheidungen über etwaige Einsprüche zum Wählerverzeichnis,
2. Entscheidung über die Zulassung der Wahlvorschläge und
3. Feststellung des Wahlergebnisses.

Wahlberechtigt sind alle Kammermitglieder – auch diejenigen mit einer gültigen Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des tierärztlichen Berufes – im Wahlkreis ihres Wohnsitzes (Ausnahme: Tätigkeit in Niedersachsen, aber Wohnsitz außerhalb von Niedersachsen, dann wahlberechtigt im Wahlkreis, in dem die Berufsausübung erfolgt).

Für jeden Wahlkreis wird ein Wählerverzeichnis von der Kammer geführt, in das die Wahlberechtigten eingetragen sind. Nur wer dort eingetragen ist, ist wahlberechtigt.

Die Wählerverzeichnisse werden in der Zeit vom
2. bis 9. August 2021
an verschiedenen, noch bekanntzugebenden Stellen in den Wahlkreisen zur Einsichtnahme ausliegen.

Die Wahlkreise sind wie folgt gegliedert:

Wahlkreis Weser-Ems: Landkreise Ammerland, Aurich, Cloppenburg, Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Leer, Oldenburg, Osnabrück, Vechta, Wesermarsch, Wittmund und die kreisfreien Städte Delmenhorst, Emden, Oldenburg, Osnabrück, Wilhelmshaven

Wahlkreis Lüneburg: Landkreise Celle, Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg, Heidekreis (ehemals Soltau-Fallingbostel), Stade, Uelzen, Verden

Wahlkreis Braunschweig: Landkreise Gifhorn, Göttingen (inkl. Osterorde), Goslar, Helmstedt, Northeim, Peine, Wolfenbüttel und die kreisfreien Städte Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg

Wahlkreis Südwest-Hannover: Landkreise Diepholz, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg

Wahlkreis Hannover: Region Hannover

Gegenüber der letzten Wahl 2016 ist die Wahlkreiseinteilung unverändert. Die Wahlkreise weisen folgende aktuellen Mitgliederzahlen auf (Stand 23. Februar 2021):

Wahlkreis Weser-Ems: 1971 Mitglieder
Wahlkreis Lüneburg: 1471 Mitglieder
Wahlkreis Braunschweig: 737 Mitglieder
Wahlkreis Südwest-Hannover: 614 Mitglieder
Wahlkreis Hannover: 1596 Mitglieder

Für je 120 wahlberechtigte Kammermitglieder je Wahlkreis ist ein Mitglied in die Kammerversammlung zu wählen. Verbleibt bei der Teilung der Zahl der in einem Wahlkreis vorhandenen wahlberechtigten Kammermitglieder durch die Teilungszahl 120 ein Rest von mehr als der Hälfte dieser Zahl, also von mehr als 60, so ist in dem Wahlkreis ein weiteres Mitglied zu wählen. Insgesamt darf die Zahl der in allen fünf Wahlkreisen zu wählenden 40 Mitglieder (maximale Größe der Kammerversammlung) nicht überschreiten.

Diese Obergrenze wird bei der aktuellen Wahl 2021 voraussichtlich (nach 2011 & 2016) wieder erreicht, sodass der Teilungsquotient (aller Voraussicht nach) entsprechend der vorgegebenen Regelung im Kammergesetz für die Heilberufe von 120 auf 160 anzuheben ist, um wieder bei maximal 40 Kammerversammlungsmitgliedern zu liegen. Danach wären in Braunschweig 5, in Hannover 10, in Lüneburg 9, in Südwest-Hannover 4 und in Weser-Ems 12 Mitglieder zu wählen.

Bei der Einreichung der Wahlvorschläge sind bestimmte Formalitäten zu beachten. Wie bisher darf ein Bewerber nur in einem Wahlvorschlag benannt sein. Bei diesem Wahlvorschlag kann es sich um den für einen Einzelbewerber oder um einen mit mehreren Bewerbern (Listenvorschlag) handeln. Stets ist erforderlich, dass ein Wahlvorschlag von mindestens zehn im Wahlkreis wohnhaften und im Wählerverzeichnis eingetragenen Kammermitgliedern unterstützt wird, wobei ausgeschlossen ist, dass die Bewerber sich gleichzeitig selbst unterstützen. Unterstützt werden darf auch nur ein Wahlvorschlag.
Die Reihenfolge der Bewerber in einem Wahlvorschlag wird von den Bewerbern vor Einreichung selbst bestimmt. Regularien hierfür bestehen nicht, allerdings fordert das Kammergesetz, Frauen in angemessener Weise zu berücksichtigen. Handelt es sich um einen Vorschlag mit mehreren Bewerberinnen und Bewerbern (Listenvorschlag), so muss dieser mit einer Kurzbezeichnung versehen werden, die maximal fünf Wörter enthalten darf.

Die Wahlvorschläge sind bis zum Montag, 27. September 2021 beim Wahlleiter einzureichen. Über die Zulassung der Vorschläge entscheidet der Wahlausschuss. Danach sorgt der Wahlleiter für die Erstellung der Stimmzettel. Die Reihenfolge der auf dem Stimmzettel aufgeführten Wahlvorschläge wird vom Wahlleiter ausgelost.

Bei der Stimmabgabe ist zu unterscheiden, ob in einem Wahlkreis nur ein Wahlvorschlag vorliegt oder, ob es mehrere sind. Liegt ein Einzelvorschlag vor, gilt das reine Persönlichkeitswahlrecht, d. h. ein Vorschlag = eine Stimme.
Lieg dagegen ein Listenvorschlag vor, hat zwar jeder Wähler so viele Stimmen, wie Kandidaten in diesem Wahlkreis in die Kammerversammlung zu wählen sind. Es gilt dann jedoch – maximal eine Stimme pro Kandidat. Zur Stimmenungültigkeit würde führen, wenn einem Bewerber mehrere oder alle Stimmen gegeben werden. Gewählt sind in dem Fall die Kandidatinnen und Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen unter Bezug auf die Anzahl der zu Wählenden. Die dann nicht Gewählten werden in absteigender Reihenfolge der auf sie entfallenden Stimmen Ersatzmitglieder.

Anders sieht es aus, wenn mindestens zwei Wahlvorschläge vorliegen. Jeder Wahlberechtigte hat dann nur noch eine einzige Stimme, ganz egal, wie viele Kandidaten in dem Wahlkreis zu wählen sind. Auch jetzt gibt jeder Wähler seine (einzige) Stimme formal gesehen einem Kandidaten, nicht einer Liste. Über den Einzug in die Kammerversammlung entscheidet aber nicht die Zahl, der auf den einzelnen Kandidaten abgegebenen Stimmen, sondern wie viele Stimmen auf die einzelnen Wahlvorschläge (Listen) insgesamt entfallen oder genauer: sämtliche auf die Kandidaten eines Wahlvorschlags abgegebenen Stimmen werden zusammengezählt. Auf Grund des Zahlenverhältnisses der Gesamtstimmenzahl pro Wahlvorschlag zur Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen werden die Sitze in der Kammerversammlung den einzelnen Wahlvorschlägen zugeordnet. Dies geschieht nach dem Auszählungsverfahren Hare / Niemeyer. Erst im Anschluss daran wird durch den Wahlausschuss ermittelt, welche der in den einzelnen Wahlvorschlägen aufgeführten Kandidaten die in ihrer Anzahl feststehenden Sitze besetzten. Hier rücken die Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen ein. Insofern ist ein Persönlichkeitswahlelement erhalten geblieben. Es kann aber durchaus sein, dass ein Kandidat mit einer sehr hohen persönlichen Stimmenzahl deshalb nicht in die Kammerversammlung einrückt, weil seine Mitbewerber auf demselben Wahlvorschlag zu wenige Stimmen erhalten haben und ein Bewerber eines anderen Wahlvorschlags mit wesentlich weniger persönlichen Stimmen einen Sitz erhält, da dieser auf einer Liste kandidiert hat, deren Bewerber insgesamt mehr Stimmen erhalten haben. Das Wahlverfahren kann im Kammerbereich auch unterschiedlich sein. In einem Wahlkreis kann ohne weiteres das Persönlichkeitswahlrecht zur Anwendung kommen, weil nur ein Wahlvorschlag vorliegt, in einem anderen jedoch das Listenwahlrecht.
Es wird angestrebt – obwohl dies nicht mehr ausdrücklich in der Wahlordnung so formuliert ist – dass sich möglichst mehr an berufsständiger Ehrenamtstätigkeit interessierte Bewerber finden, als im jeweiligen Wahlkreis Mitglieder in die Kammerversammlung zu wählen sind. Dieser wünschenswerte Zustand ist in den letzten Jahren leider häufig nicht mehr erreicht worden, weil sich zu wenige Kammermitglieder haben aufstellen lassen. Es werden deshalb von der Kammer noch weitere Aktivitäten erfolgen, um mehr Tierärztinnen und Tierärzte für eine Mitarbeit in den Kammergremien zu gewinnen.
Zu diesem Zweck hat die Kammer für jeden Wahlkreis wieder zwei TierärztInnen benannt (Wahlkreisbeauftragte), an die sich Interessierte wenden können, um in einen Wahlvorschlag aufgenommen zu werden.
Dies sind (vorrangig sind die Erstgenannten zuständig):

Wahlkreisbeauftragte:

Wahlkreis Weser-Ems
Dr. Bernd Hinrichs, Europastr. 24, 26169 Friesoyte, Tel.: 0 44 91 – 939 50, E-Mail: dr.bernd.hinrichs@nullewe.net
Dr. Jakob Beening, Buschstücken 16, 26849 Filsum, dienstl. Tel.: 04957 – 99 06 60

Wahlkreis Lüneburg
Stephan Schlawinsky, Neetzendorf 22, 21368 Boitze. Tel.: 05851 – 10 73, E-Mail: schlawinsky@nullt-link.de
Dr. Uwe Tiedemann, Goethestraße 10 a, 21335 Lüneburg, Tel.: 04131 – 4 76 16

Wahlkreis Braunschweig
Dr. Karl Heinrich Lüps, Lutherstraße 12, 38667 Bad Harzburg, Tel.: dienstl. 05322 – 5 07 07, E-Mail: luepslueps@nullt-online.de
Prof. Dr. Stephan Neumann, Burckhardweg 2, 37073 Göttingen, Tel.: 0551 – 3923387

Wahlkreis Südwest-Hannover
Dr. Stefanie Klingeberg, Auf dem Thie 1, 31855 Aerzen, Tel.: 05154 – 97 03 66, E-Mail: mail@nullpraxis-klingeberg.de
Hans-Georg Othmer, Hindenburgstraße 10, 31195 Lamspringe, Tel.: 05183 – 4 89

Wahlkreis Hannover
Dr. Christiane Bärsch, Leinerandstr. 21, 30880 Laatzen, Tel.: 05102 – 6 75 22 66, E-Mail: baersch@nulltierarztpraxis-zuckerhaus.de
Dr. Vera von der Heyden, Heisterweg 13, 31275 Lehrte OT Steinwedel, Tel.: 05136 – 9713277

Holger Lorenz
Geschäftsführer